overture 2016

bereits ende 2015 war die erste »kollektion« von lost & distorted nach 6-monatiger pause und der schließung des stores fertig. aufgeteilt in drei bereiche waren dies mainliner, crossroads und never say goodbye to a classic. einen gekonnte mischung aus military, workwear, unaufdringlichen elementen sowie einigen hinguckern. die textil veredelung war es damals schon, die bereits getragenen stücken einen besonderen flair gab. im mittleren abschnitts des katalogs ging es um »crossroads«. eine spezielle linie, die bestimmten themen zugeordnet oder mit limitierten variationen aufwartete. »crossroads«, das noch immer fester bestandteil der produktlinie ist, steht für begegnung und überschneidungen. gerade wenn es darum geht zu treffen, das in eine zusammenarbeit mündet. eines der themen waren die fotografien zu »masters at work«, die auf dreierlei ringer t-shirts verarbeitet wurden. oder die »dead or alive« 3/4 raglan serie, die mit jim morrison, kurt cobain und sid vicious anekdoten an das leben selbst lieferten. die namen der artikel waren von besonderem reiz, war es nikolai nicht genug, einfach nur stylische gute designs zu entwerfen. nein. hier zeigte sich wieder der perfektionist, der bis ins kleinste detail arbeitete. die buttons erhielten die namen der drei ausgebrochenen sträflinge von alcatraz, der schlüsselanhänger, der aus dem stoff alter armeedecken gefertigt war, die bezeichnung »letter from morosowskaja«. das shooting war von besonderem reiz, konnten hierfür drei damen rekrutiert werden, die die sessions zu einem aufregenden tag gestalteten. nikolai wollte einfache, wesentliche bilder. und das gelang bravourös. die fotos schoss der fotograf ingo peters.