frau zunder

susan barth, besser bekannt unter dem namen »frau zunder«, eine unglaublich liebenswerter mensch. sie schreibt für eine hamburger online-redaktion, bastelt und füttert ihren blog mit geschichten, erlebnissen und eindrücken. die studierte philosophien und theologin hat hat sehr feinfühliges gespür für details, die oft ungeachtet zwischen die zeilen rutschen und beschert uns damit einen blick hinein in inspirierende augenblicke.

auszug:

niemals hätte ich gedacht, wie anstrengend so eine 40 stunden woche tatsächlich ist, wenn man versucht, nach der arbeitszeit noch andere dinge zu tun. die idee, an den abenden mein französisch aufzufrischen, habe ich schon nach wenigen tagen verworfen. ich scheitere schon daran, alle freunde und meine familie regelmäßig anzurufen.
ich bin mehr allein als sonst, obwohl ich in dieser großen stadt von sehr vielen menschen umgeben bin. und obwohl ich mich der neuen wohnung und einem alleinbestimmten tagesablauf mit dem herrn timo entgegensehne – überhaupt, ihn wieder jeden tag zu sehen! – versuche ich für das hier und jetzt dankbar zu sein, loszulassen und etwas zu lernen. insbesondere etwas über mich. ich suche mir aktiv momente der ruhe, gehe mit inspirierenden podcasts spazieren und höre musik. was will ich eigentlich? wo will ich eigentlich hin? und was möchte ich tun? das sind alles fragen, die sich jeder mensch immer wieder stellen sollte. ich bin nicht die, die ich vor zehn, vor fünf oder vor einem jahr war. ich verändere mich, kann neues beginnen oder altes aus einem ganz anderen blickwinkel betrachten, wenn ich mir die zeit dafür nehme, in mich zu gehen und mir selbst genau zuzuhören. magenknurren zählt übrigens nur halb.

sich in momenten verlieren zu können und mit neuen ideen zurückzukehren ist etwas sehr bereicherndes. ich bin froh, dass diese zeit in hamburg es gerade schafft, mich jeden tag zu inspirieren. ich habe tausend ideen. nur keine zeit.

trotzdem verstehe ich jeden tag ein wenig mehr, was ich eigentlich möchte und das ist wirklich sehr motivierend. ich weiß, dass nach der befristeten berufserfahrung, die ich im moment mache, die zeit kommen wird, in der ich mich neu orientieren, ausrichten und entfalten darf. ich vertraue darauf, dass es gut werden wird. ich bin mir sicher, dass ich irgendwann das tun werde, was nicht nur für mich, sondern für viele menschen um mich bereichernd sein wird.
lass’ doch auch mal deinen gedanken freien lauf und hör in dich hinein. wie geht es dir eigentlich gerade? was möchtest du gerne tun? hast du dich verändert?
du brauchst nicht sofort antworten auf deine fragen. wichtig ist, dass du dir zuhörst. vielleicht auch, dass du lernst, dir zuzuhören und auf dich selbst zu hören.
um deine gedanken ein bisschen loszulassen und das schwere ganz leicht werden zu lassen, habe ich ein wundervolles video für dich. ton und vollbildmodus an und sich treiben lassen. konzentriere dich auf das, was du siehst und dann frage dich mal selbst etwas. als ob du eine freundin oder einen freund fragst.

frau zunder.de

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