morituri te salutant

Das Befinden an geschichtsträchtigen Orten ist jeher von zweierlei geprägt. Einerseits der Interesse an Geschichte selbst wegen und zum Anderen darauf bezogen, dass man Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte später vielleicht selbst Teil dessen Geschichte wird.
Zur Geschichte des Reichssportfeldes in Berlin muss man an dieser Stelle denke ich, nicht mehr viel sagen, gibt es schließ genug Bücher, Dokumentationen oder der gleichen, die mit aussagekräftigerem Umfang aus der damaligen Zeit zu erzählen wissen.
Viel mehr gilt dem Augenmerk an dieser Stelle dem Verweis auf die antike Orientierung bei der Realisierung des Areals und den dazugehörigen monumentalen Bauten.

Gerne besuche ich wenn ich in der Stadt bin, an heißen Tagen das olympische Schwimm-Stadion direkt neben dem Olympiastadion von 1936. Ich ziehe entspannt meine Bahnen und bin fasziniert von der Wirkung solcher Orte, die alleine aus architektonischer Sicht nebst Geschichte, eine große Wirkung haben.
Ich entdecke neben einem kleinen seitlich vorgelagerten Brunnenvorsatz, hinter dem Sprungbecken eine Reihe von Skulpturen, die in die Wand eingefasst sind.
Und weiter geht die Reise meiner Augen über steinerne Zeugen sportlicher Wettkämpfe, flankiert durch Tribünen, die in verdienter Ruhe, jede meiner Bewegungen verfolgen…