décorer avec des plumes étrangères

ein wort zum sogenannten »customizing«. ähnlich dem selbstporträt via smartphone mutet es schon ein wenig seltsam, wenn die welt seit einer weile so tut, als wäre es eine erfindung der letzten jahre. alleine situationen entbehren jeglicher zuversicht, wenn interessenten beim hosenkauf nach bereits zerschossenen oder anderweitig bearbeiteten modellen fragen, die ihrerseits wenn im programm, ja meist in breiten massen produziert werden, keinerlei individualität mehr besitzen. bekommt der fragende dann den rat, selbst hand anzulegen mit dem vermerk, so etwas nicht fertig kaufen, reichen die blicke von »oh gott, wo ist mein handy? das muss ich erst googeln«, bis zur völligen mit ratlosigkeit gespickten überforderung.

veredelt, getunt, verfeinert oder wie man es eben nennen mag, wurde schon immer. und gerade daraus erwuchs nur all zu oft etwas neues, etwas reizvolles.

nikolai faszinierte es seit jeher, dingen besonderen ausdruck zu verleihen, sei es in der anwendung oder veränderung. dabei muss dies nicht bedeuten, im großen stile hand anzulegen. das besondere liegt wie so oft im detail. das derzeit umgängliche »upcycling« ist für ihn normalität und gleichwohl nichts neues, wird es eben nun von allen seiten praktiziert.

mittlerweile bekommt nikolai stetig post von interessenten aus zahlreichen ländern. beinhaltend kleidungsstücke, die nikolai mit freier hand um einen lost & distorted feinschliff bereichern darf.
ein künstler, der einem tattoo artist gleich lediglich sich mit einer idee konfrontiert sieht, selbst aber entscheidet, welcher weg beschritten werden soll.

wer also interesse an einer besondern jeansjacke, unabhängigen shirts oder anderen fundstücken des eigenen schranks mit dem prädikat »finishing by lost & distorted« hat, darf sich gerne über das kontakt formular auf dieser seite melden.