the manhattan construct

»ein durch reize zugrundeliegendes netzwerk durchzogen von einem diagonalen streifen, der wie ein roter faden schwerpunkte benennt.«

so könnte ein wikipediaeintrag für die kurze beschreibung um lost & distorted aussehen. naturlich sagt das erstmal nicht viel und wer nicht tiefere einblicke hat, wird vermutlich damit auch weiter nicht viel anfangen können. doch wer etwas genauer hinsieht, dem erschliesst es sich durchaus zügig. denn reize, inspirationen und gutes verbirgen sich meist nicht nur in der spezialisierung, sondern hat vielerlei gesichter. es treffen mode, kunst, musik, poesie, fotografie und weitere spezies aufeinander, die ihrerseits ebenfalls nicht auf eine sparte eingeschränkt werden können. die rede von auserwähltem, dem das alleinige vorrecht der qualität zugesprochen werden darf, ist unsinn. es ist überall zu hause und wird durch betonte vorlieben verknüpft. das eine kann ohnehin oftmals nicht ohne das andere existieren und nicht nur in der kreativen welt. wir sehen lost & distorted lyrische und musikalische reize in den konzept-alben verarbeiten, die durch eine bekleidungslinie flankiert und via installation künstlerisch in szene gesetzt werden. als »han solo project« erweitert nikolai alexand tarasow das konstrukt durch betohnung der fotografie und concept art. dabei schwebt er frei durch das konstrukt, dessen inspiration tagtäglich aufs neue durch seine adern rinnt.

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