zu hause

die beiden zugehörigen worte »zu hause« sind mehr als aneinandergereite buchstaben. mit absicht vermied ich den begriff »heimat«, den viele nicht verstehen. zu hause birgt uns ein wohlbefinden. behaglichkeit, der wir vertrauen.

die tage einer reise. gesponnenes gebilde aus vielen kleinen abenteuern. hoch droben zwischen felsen und manchmal tief im schnee. tief drinnen in schluchten und durch wasser. dichte wälder und stille. einsame berggipfel und stille. bergdörfer im morgengrauen und stille. dazwischen reges treiben an stranpromenaden der côte d’azur und stadt. vielleicht ist es die vielfältigkeit in meinem herzen. ein ruhen in bewegungen …

hin und wieder geht die gefahr einher und fragt nach mir. auch der kälte kann ich ab. mir ist’s lieber als tausend flimmernde wüsten.

einmal auf wanderschaft, es war um die mittagszeit. vor mir, inmitten des bergeswaldes wie eine lagune. ein wasserfall rechts aus dem fels fiel in eine über die zeit geschaffene kuhle. von dort über viele arme weiter den berg hinab. ein bild. ein augenblick wie ein behutsamer kuss der liebsten. genau hier wollte ich mein lager aufschlagen und rasten. glücklich breitete ich meine seele aus und konnte sterben …

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