weg.

manchmal ist es wie in lewis carrols alice im wunderland, als sie tief in der dunkelheit des waldes bemerkte: »ich finde den weg nicht«. und die grinsekatze ihr entgegnete: »es liegt daran, dass die wege dir hier nicht gehören.«

eigene wege finden ist nicht immer leicht über all den vielen einstigen spuren, die unter dem schnee vormals entstanden sind. wir können sie nicht sehen und denken allzu oft, wir betreten unberührte erde. mag sein, dass wir das tun, doch es gibt immer ein davor. die mitte markiert einen neuanfang. Impulse der vergangenheit vermischt mit dem, was wir als individuum bereits in uns tragen, erzeugt frische erde. und die ist überaus fruchtbar.

markierte wege sind wie verbrauchtes gut. aber zahlreiche nebenarme, die wie neuland sinne fluten, erreiche ich gerne.

eine reise. die alpen. nach österreich und südtirol verschlägt es mich. fern und inmitten wollte ich sein. heute zu fuss. morgen mit dem snowboard. in der behüteten und doch rauen wildnis ausgesetzt, erkämpfe ich mir wege. draußen sein. freie luft und menschensatt.

in einer vollmondnacht. wald und dunkelheit. ich nehme mir beinahe das leben. am darauf folgenden tag, erwache ich wieder …

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